Wie weiß ich als Kundin / Kunde, dass tatsächlich mit meinem Tier kommuniziert wurde?
Die Tierkommunikatorin wird in der Kommunikation mit Ihrem Tier vieles in Erfahrung bringen, was Sie ihr nicht gesagt haben, und was sie nicht wissen konnte. ZB: Wie das befreundete Pferd ausschaut, oder dass Herrchen gerade ein verletztes Bein hat, oder dass Frauchen gerne singt.
Wenn das Verhalten Ihres Tieres sich nach der Kommunikation verändert, zeigt dies ebenso, dass die
Tierkommunikatorin mit ihm in Kontakt gewesen ist.
ZB.: Ihr nervöses und unzugängliches Pferd ist nach dem Tiergespräch ruhiger und geht wieder auf Sie zu. Nachdem Sie umgesetzt haben, was durch das Tiergespräch deutlich wurde, wird es noch
zugänglicher und entspannt.
(Siehe Fallbeispiele)
Wenn Sie das Tiergespräch, das Sie in der Mitschrift nachlesen, emotional sehr berührt - Kund/innen weinen manchmal - dann zeigt es ebenso, dass es ein authentischer, ehrlicher
Bericht eines direkten Austausches mit Ihrem Tier ist.
Besteht nicht die Gefahr der Vermenschlichung der Tiere?
Ich sehe diese Gefahr vielmehr dort, wo die Tiere nicht in ihrem individuellen Erleben gesehen werden, sondern wo in sie Vermutungen und die eigenen menschlichen Gefühle und Bedürfnisse
projiziert werden.
Gerade durch die direkte Kommunikation mit dem Tier, wie es in der Tierkommunikation geschieht, können seine wahren Gefühle und Bedürfnisse wahrgenommen werden. Es passiert also keine Projektion
mehr, sondern ein Wahrnehmen der Individualität des Tieres.
Es ist für viele Menschen häufig erstaunlich und neu, welche Differenziertheit und Tiefe die Gefühls- und Gedankenwelt der Tieres aufweist und welche Ähnlichkeiten sie mit der des Menschen hat.
Sie beginnen, die wertende, hierarchische Abstufung zwischen Mensch und Tier in Frage zu stellen und Tiere als gleichberechtigte PartnerInnen und Mitgeschöpfe anzunehmen.
Das bedeutet jedoch nicht, sie Menschen gleichzusetzen, im Sinne, sie als Menschen in Tierform wahrzunehmen. Damit würde man weder Tier noch Mensch gerecht. Jede Spezies ist einzigartig, mit ihrem ureigenen Ausdruck.
Mittels der Tierkommunikation kann die jeweilige Besonderheit des einzelnen Tieres oder der speziellen Tierart unverstellt erlebt werden. Jedes Tier hat - mit durch seinen Körper bedingt - eine eigene, unverwechselbare Erfahrungswelt und Aufgabe, zu der die Tierkommunikation Zugang schafft. Es ist ein wunderbares Erlebnis, beispielsweise die Sinneswelt eines Adlers, die Bewegungsabläufe eines Pferdes aus seiner Sicht oder die Geistigkeit eines Jaguars mitzuvollziehen.
Mensch und Tier sind verschieden und darin gleich wertvoll. Die Tierkommunikation macht das erfahrbar. Sie öffnet die Türen zur inneren Welt der Tiere und trägt dazu bei, dass Tiere als das, was sie wahrhaftig sind, verstanden werden.
Wie kann ein Foto genügen, mit dem Tier telepathisch Verbindung aufzunehmen?
Üblicherweise erleben wir uns als voneinander getrennte Lebewesen.
Hier bin ich - dort bist du.
Hier fange ich an - dort hörst du auf.
Sowohl die moderne Physik als auch die meisten spirituellen und religiösen Schulen sprechen davon, dass wir alle miteinander verbunden sind. Getrenntheit und Verbundenheit sind zwei
unterschiedliche Erfahrungen einer einzigen Wirklichkeit.
Die telepathische Kommunikation steigt bewusst in die Ebene der Vernetzung ein. Unbewusst, ohne Steuerung, haben viele Menschen diese Vernetzung schon erlebt. Sie spüren beispielsweise, wenn einem Ihnen nahe stehenden Menschen etwas zugestoßen ist, sie wissen, wer am Telefon ist, wenn es klingelt, sie merken „irgendwie“, wenn sie das Foto eines ihnen unbekannten Menschen anschauen, wie dieser Mensch sein könnte.
Diese innige Verbindung miteinander besteht über den Raum hinweg.
Physiker*innen und Biolog*innen haben dazu verschiedene Modelle und Theorien entwickelt.
Das bedeutet konkret, dass für einen telepathischen Kontakt das Tier auch weit entfernt sein kann und dennoch die unmittelbare Verbindung erfahren wird.
Das Foto dient dazu, quasi die richtige Telefonnummer zu wählen, den Fokus der Aufmerksamkeit zum bestimmten Tier zu richten, in das Schwingungsfeld des Tiers einzutreten oder, in der
Terminologie Dr. Sheldrakes ausgedrückt, Zugang zum morphischen Feld des Tieres zu erhalten.
Kann auch ein älteres Foto des Tieres, das nicht mehr aktuell ist, für die Telepathische Kommunikation verwendet werden?
Ja, auch ein Foto von Früher ist geeignet. Das Foto ist sozusagen die Schiene
zum Tier im JETZT. Bei einem älteren Foto gilt allerdings, sich bewusst auf das Tier im Jetzt einzustimmen, um nicht in Informationsfelder eines früheren Zeitpunktes zu gelangen.
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Kann man die telepathische Wahrnehmung und Kommunizieren tatsächlich lernen? Ist sie nicht vielmehr eine Begabung, die ein Mensch eben hat
oder nicht?
Die Fähigkeit, die Mitteilungen eines Tieres telepathisch zu verstehen,
ist ohne Unterschied in jedem Menschen angelegt. Telepathie ist eine sinnvolle biologische Ausstattung, wie der Biologe und Forscher Dr. Sheldrake sagt.
So wie bei anderen Fähigkeiten auch bewirken bestimmte Bedingungen, Einflüsse und Überzeugungen, denen wir von Kindheit an begegnen, ob sich diese Begabung entwickelt oder ob sie
verkümmert.
Doch kann jeder Mensch, ungeachtet wie weit der "Muskel" der telepathischen Fähigkeit zur Zeit entwickelt ist, neu mit dieser Begabung in Berührung treten und sie trainieren. Jeder kann lernen,
telepathisch Botschaften zu vermitteln und zu verstehen, kann lernen, welche Fehlerquellen es gibt und wie sie vermieden werden können, wie die telepathische Sensitivität gefördert werden
kann.
Es ist möglich, sich der jeweiligen individuellen Blockierungen bewusst zu werden, sie zu verabschieden und so den natürlichen Fluss der telepathischen Kommunikation wieder zum Fließen zu
bringen.
Dieses Lernen ist ein Prozess, der auf vielen Ebenen der Persönlichkeit abläuft. Viele Teilnehmer*innen der Ausbildung sagen, dass sie sehr viel für sich selbst und ihre Persönlichkeit gelernt
haben.
Wie bei jeder anderen Fähigkeit auch, ent-wickeln Öffnung, Begeisterung und Liebe, Übung und Reflexion diese Begabung.
Der tiefe Wunsch Ihres Herzens, diese so nahe Kommunikation mit Tieren
leben zu können, bringt Ihr Talent zur Entfaltung.
Ist es möglich, mit verstorbenen Tieren Verbindung aufzunehmen?
Ich bin fest davon überzeugt und erfahre, dass Tiere im Sterben zwar ihren physischen Körper verlassen, doch mit ihrem Bewusstsein in einer anderen Seinsform weiterleben. Deshalb ist es auch nach ihrem Tod möglich, sich mit ihnen zu verbinden.
Gerade nach einem unerwarteten Tod eines geliebten Tieres oder nach einem sehr dramatischen Sterben, wie einem Unfall, sind viele Menschen sehr gequält.
Sie möchten erfahren, wie es dem Tier geht, möchten ihm gerne noch viel Ungesagtes mitteilen, möchten abrunden, was so überraschend abgebrochen wurde.
Hier ist es hilfreich, mit dem Tier in seinem neuen Lebensabschnitt
in Kontakt zu treten.
Nach einer Ablösungsphase des Bewusstseins vom Körper kann das Tier kontaktiert werden, ohne es in seiner Entwicklung zu stören.
Vor der Kontaktaufnahme mit dem Tier frage ich auf höherer Ebene nach, ob die Verbindung zu diesem Zeitpunkt erlaubt ist, was heißt, dem Tier dienlich ist.
Das Tier wird weiters - wie auch sonst bei jeder Tierkommunikation - persönlich gefragt, ob es den Kontakt haben möchte und bleibt so in seiner Selbstbestimmung.
Die Tierkommunikation ist eine hilfreiche und erleichternde Unterstützung für Tier und Mensch, wenn Tiere in ihrem Sterbevorgang begleitet werden.
Das Tier kann seine Wünsche und Botschaften äußern ...
Viele emotionale Verflechtungen, die ein sanftes Hinübergehen verhindern, können im Tiergespräch und im Gespräch mit den zugehörigen Menschen gelöst werden.
Für die zugehörigen Menschen ist es sehr tröstend, nach dem Tod des
geliebten Tieres mit ihm weiter in Verbindung bleiben zu können.
Wenn Tierkommunikation tatsächlich funktioniert, dann müsste doch mein Tier ausführen, was ich von ihm will und was ich ihm gedanklich schicke. Das wäre dann ein Beweis, dass es telepathische Tierkommunikation wirklich gibt.
Das Spielerische, Freudvolle oder Sinnvolle ist die Grundlage, auf der Aufgabenstellungen für Tiere gut sind . Sowie die Klarheit des Menschen in der Kommunikation. Gerade wenn solche
Aufforderungen aus dem Druck der Beweisbarkeit erfolgen statt aus ehrlicher Intention, sind Tiere, die authentisch und kongruent sind, oft nicht willens beziehungsweise gar nicht fähig auf sie
einzugehen.
Eingebunden in das gemeinsame Leben erfolgen jedoch solche Beweise
sehr häufig.
Denn viele Menschen erleben, dass im Zusammensein mit ihrem Tier die Kooperation viel besser klappt, wenn die verbale Verständigung mit
telepathischer Kommunikation und mit starken Bildern sowie Gefühlen
kombiniert ist.
Plötzlich hören sie Ihren Hund bellen, wenn sie daran denken, wo er denn nun gerade ist.
Oder Ihr Pferd geht völlig locker in den Transporter, nachdem ihm die Situation erklärt wurde, während es bislang immer geschoben und gedrängt werden musste.
Der Hund lernt die Trainingseinheiten schneller und leichter, wenn ergänzend bildhaft telepathisch mit ihm kommuniziert wird.
Eine tiefe Erfahrung machte ich beispielsweise mit meinem Langhaaarkater Whiskey. Whiskey, dessen verfilzte Fellknäuel ich mit einer Schere entfernen wollte, stürmte panikartig in den Garten, als
er die Schere in meiner Hand sah. Ich versicherte ihm auf telepathischen Weg, dass seine Haut unverletzt bleiben und ich nur die Haarknödel wegschneiden würde.
Er ließ sich auf den Schoß heben und blieb eine halbe Stunde völlig ruhig und entspannt liegen, selbst als ich Millimeter über seiner Haut die Schere führte.